Vorteile und Argumente
Mehr Wir-Gefühl, mehr Freude an der Schule.
Eine einfache Rechnung. Und eine, die mit der Einführung von Schulmode aufgeht. So hat sich an Schulen mit Schulkleidung gezeigt: Das Thema Markenkleidung ist kaum mehr präsent. Und damit fällt ein starker Reibungspunkt weg, der mit jeder Menge Aus-einandersetzungen und Problemen einherging. Denn einheitliche Kleidung benachteiligt niemanden, sie ist einfach nur Kleidung.Schulmode hilft, den Wettbewerb unter den Kindern zu entschärfen und die Atmosphäre zu entspannen. Sie ermöglicht es den Schülern, sich jenseits von Äußerlichkeiten zu profilieren, und lenkt den Fokus aufs Unterrichtsgeschehen. Und nicht nur das: Neue Schüler werden viel schneller in die Klassengemeinschaft integriert, sie fühlen sich direkt zugehörig und anerkannt
Natürlich sind die Meinungen in puncto Schulmode geteilt. Und die Einwände sind nachvollziehbar, schließlich ist Kleidung ein Ausdruck der Persönlichkeit – und Individualität wichtig für die Entwicklung. Doch gerade an Orten, wo Kinder unterschiedlichster Art aufeinandertreffen, wird Kleidung oftmals als Statussymbol und Machtinstrument genutzt – mit Persönlichkeitsentwicklung hat das wenig zu tun.
Kleine Preise statt höherer Mathematik.
Schulmode konzentriert sich bewusst auf Oberteile. Das hat gute Gründe: Oberteile prägen den jeweiligen Look am meisten. Und sie garantieren eine wirklich gute Passform. Das ist bei Hosen weitaus schwieriger. Da HAKRO-Shirts und -Sweats immer genau gleich ausfallen, müssen die Schülerinnen und Schüler nur ihre aktuelle Größe kennen. Artikel, die mal größer, mal kleiner ausfallen, gibt es bei uns nicht.Ein weiterer Punkt: Es ist viel einfacher, einheitliche T-Shirts, Pullover oder Jacken an Schulen einzuführen als Komplettoutfits. Aus diesem Grund tragen die Kinder weiterhin ihre Hosen, Röcke und Schuhe, während die Oberteile weitestgehend einheitlich sind.